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Kurzgeschichtenwettbewerb 2015

Auch in diesem Jahr veranstalteten wir einen Kurzgeschichtenwettbewerb, diesmal zu dem Thema „ Der Tag danach“. Kreativität als auch Schreibkunst war gefragt und viele Studierende haben sich dieser Aufgabe angenommen und ihre eigene Interpretation aufgeschrieben. Insgesamt 21 Geschichten wurden eingesendet, welche von unserem tollen Jurorenteam, bestehend aus Sebastian Zilles, Michael Amesbury, Prof. Dr. Jutta Weiser sowie Prof. Dr. Stephanie Neu, bewertet wurden. Sie wählten die besten Geschichten aus, welche am 25. März 2015 in einer exklusiven Lesung geehrt wurden.

Der Abend begann mit der Begrüßung unseres Moderators des Abends Riad Rizovic, gefolgt von unserem Slammer Michael Eppelmann, der sich literarisch als auch studentisch-kultiviert mit dem „Tag davor“ befasste. Hiernach begannen die Laudatien zu den Autoren und den Vortrag der Geschichten durch ihren Autor. Die Reihenfolge des Vortragens war willkürlich und sagte nichts über die letztendliche Platzierung aus. Herr Zilles übernahm freundlicherweise die Laudatio von Prof. Dr. Neu, die plötzlich erkrankte und nicht kommen konnte, an Naomi Seibert mit ihrer Geschichte „King Suite“, die einen in eine tiefgründige Welt der Einsamkeit zog. Mit gewählten Worten verdeutlichte Neu die Hintergründe zur Geschichte als auch die Absichten der Autorin Seiberth. Die zweite Laudatio hielt Herr Amesbury, welcher sich jedoch lieber in seiner Muttersprache Englisch zur Autorin Lea Gremm äußerte. Mit Witz erzählte er über die Hintergründe der Autorin an sich. Anschließend verlas Gremm ihre Geschichte „Der Tag danach“, die das Herz berührte.

Nach einer Pause bei Getränken und Snacks trug uns Svenja Müller „Losing my religion“ auf ihrer Gitarre vor, bevor es mit den letzten zwei Geschichten weiterging. Als dritte Geschichte des Abends mit der Laudatio von Frau Prof. Dr. Weiser trug uns Michèle Bernhardt ihre tragische Version „Der Tag danach“ vor, welche die Laudatorin  als auch das Publikum zu Tränen rührte. Zu guter Letzt erneut Herr Zilles, dieses Mal jedoch mit seiner eigenen Laudatio zu Johanna Tauschs Geschichte. Eine Mischung aus Komödie und Tragödie brachte das Publikum zum Lachen sowie zum Schweigen. Eine Geschichte, die jeden zum Schlucken bringt, der schon mal den Verlust eines Menschen ertragen musste.

Zum Schluss wurde die Gewinnerin bekannt gegeben und den Juroren, allen Autoren, der Musikerin sowie dem Slammer gedankt. Den dritten Platz teilen sich Lea Gremm und Naomi Seiberth. Der zweite Platz geht an Johanna Tausch und somit belegt Michèle Bernhardt den ersten Platz.

 

An dieser Stelle möchten wir uns bedanken für die tollen Einsendungen, die Bemühungen unserer Juroren, unserem Poetry Slammer und unserer Musikerin, die den Abend abgerundet haben und natürlich auch an das Publikum, das so zahlreich erschienen ist. Vielen Dank für den tollen Abend! Wir hoffen, Euch hat es gefallen, denn uns hat es riesen Spaß gemacht!

 


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